Feminist Futures: Was Degrowth von feministischer Wissenschafts-, Wirtschafts- und Wachstumskritik lernt

dc.contributor.advisorKnobloch, Ulrike Prof. Dr.
dc.contributor.authorDengler, Corinna
dc.contributor.refereeNovy, Andreas Prof. Dr.
dc.date.accessioned2020-08-31T11:27:16Z
dc.date.available2020-08-31T11:27:16Z
dc.date.issued2020-08-20
dc.description.abstractDer Diskurs um Degrowth/Postwachstum hat in den letzten Jahren vor dem Hintergrund sich zuspitzender ökologischer Krisen an Bedeutung gewonnen. Während die ökologische Wachstumskritik im Zentrum des Diskurses steht, werden feministische Wirtschafts- und Wachstumskritik oft nur ungenügend rezipiert und integriert. Die vorliegende Rahmenschrift zur kumulativen Dissertation geht der übergreifenden Forschungsfrage nach, was Degrowth von feministischer Wissenschafts-, Wirtschafts- und Wachstumskritik lernt und welche Grundzüge eines kritisch-feministischen Degrowth-Ansatzes sich daraus ergeben. Nach einer Einführung in den Degrowth-Diskurs wird vor dem Hintergrund feministischer Wissenschaftskritik eine eigene wissenschaftstheoretische Verortung vorgenommen. Im Anschluss wird die Dissertation theoretisch in die feministische Wirtschafts- und Wachstumskritik an der Schnittstelle von Feministischer Ökonomie und Ökologischer Ökonomie eingebettet. Einer Zusammenfassung und Verortung der vier Dissertationsartikel folgt – gleichsam als Destillat des Forschungsprozesses – die post-analytisch verfasste prä-analytische Vision des kritisch-feministischen Degrowth-Ansatzes. Dieser kombiniert eine realistisch-relationale Ontologie, eine intersektionale Standpunkt-Epistemologie, einen wissenschaftstheoretisch fundierten, methodologischen Pluralismus und eine ethisch-politische Grundhaltung, die das ‚gute Leben für Alle‘ als Zielgröße des Wirtschaftens hat. Dieser kritisch-feministische Degrowth-Ansatz gibt Anhaltspunkte für kleine Schritte und große Transformationen, warnt jedoch gleichzeitig davor zu glauben, dass eine sozial-ökologische Transformation auch automatisch geschlechtergerecht sei: Feminist Futures zu fordern bedeutet dezidiert anzuerkennen, dass es in Bezug auf zukunftsfähiges Wirtschaften in einer Postwachstumsgesellschaft keine feministischen Forderungen ohne globale Umweltgerechtigkeit, aber eben auch keine Umwelt- und Wirtschaftspolitiken ohne kritische Feminismen geben kann.de_DE
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/21.11106/241
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.23660/voado-176
dc.language.isodede_DE
dc.publisherUniversität Vechtade_DE
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.subjectDegrowthde_DE
dc.subjectPostwachstumde_DE
dc.subjectFeministische Ökonomiede_DE
dc.subjectÖkologische Ökonomiede_DE
dc.subjectKritischer Realismusde_DE
dc.subjectCommonsde_DE
dc.subjectCarede_DE
dc.subject.ddcDDC Sachgruppen::330 - Wirtschaftde_DE
dc.titleFeminist Futures: Was Degrowth von feministischer Wissenschafts-, Wirtschafts- und Wachstumskritik lerntde_DE
dc.typeDoctoralThesisde_DE
dcterms.dateAccepted2020-08-18
dcterms.mediumapplication/pdfde_DE
thesis.leveldoctorde_DE
ubve.dnb.pnrKnobloch, Ulrike; 060502886de_DE
ubve.dnb.pnrNovy, Andreas; 082234345de_DE
ubve.dnb.pnrDengler, Corinna; 1217008780de_DE
ubve.organisationseinheitFakultät I:Wirtschaft und Ethikde_DE

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