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Recent Submissions
Bachelorstudiengang Combined Studies Teilstudiengang Sportwissenschaft Eignungsprüfungsordnung (EPO Sport) : Erste Änderung, Neubekanntmachung
(Universität Vechta, 2025-03-10) Universität Vechta
Konsekutiver Masterstudiengang Erziehungswissenschaften : Zugangs- und Zulassungsordnung
(Universität Vechta, 2025-03-10) Universität Vechta
Rahmenprüfungsordnung für Bachelor- und Masterstudiengänge an der Universität Vechta (RPO) : Erste Änderung, Neubekanntmachung
(Universität Vechta, 2025-03-10) Universität Vechta
Discipline and reason: the theory of discipline in Kant's practical philosophy
(Universität Vechta, 2025-02-13) Marques, Lorenna; Merle, Jean-Christophe Prof. Dr.; Klein, Joel Thiago Prof. Dr.
The main objective of this thesis is to reconstruct the theory of discipline within Kant's philosophical system and to analyse its relationship with the concept of autonomy. In contemporary philosophical discourse, the concept of discipline is regarded as a pivotal parameter for the analysis of subjectivity. Nevertheless, numerous philosophers regard the notion of discipline as a source of concern, on the grounds that it impedes the practice of autonomy. In order to demonstrate the compatibility and interrelatedness of discipline and autonomy, the initial chapter proposes an examination of two perspectives that diverge from Kant's, namely those of Hannah Arendt and Michel Foucault. The significance of this initial exploratory phase lies in its focus on the practical-political dimension of the thesis. To examine the relationship between autonomy and discipline, two conceptual frameworks are presented that illustrate instances of disciplinary abuse and its incompatibility with autonomy. The second chapter presents the concept of discipline as found in Kant's philosophy. It aims to reconstruct the theory of discipline and demonstrate its categorisation and functions. In particular, it examines the types of disciplines (theoretical, practical and pragmatic) and their action (internal and external) on the agent. The third chapter has two principal aims: (i) to demonstrate the implementation of Kant's theory of discipline in his practical philosophy, encompassing its various domains (anthropological, moral, political, pedagogical and legal); and (ii) to evaluate the perspectives on discipline presented in this thesis, illustrating how Kant's theory of discipline can address the concerns raised by Arendt and Foucault in their accounts of disciplinary power and absolute obedience. In other words, it compares and demonstrates the importance of the theory of discipline for Kant's normative theory, not only within its own system, but also as a consistent alternative to the problems that plague contemporary democracies.
Bildung für nachhaltige Entwicklung: Verständnisse Lehrender in der Lehramtsbildung
(Universität Vechta, 2025) Goller, Antje; Rieckmann, Marco Prof. Dr.; Markert, Jana Prof. Dr.; Fischer, Daniel Prof. Dr.
Für nachhaltige Entwicklung sind Lehrkräfte entscheidende gesellschaftliche Multiplikator:innen. Ab der ersten Phase der Lehramtsbildung sollen sie auf diese Rolle vorbereitet werden. Bei der Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in hochschulischen Curricula kommt der hochschulischen Lehramtsbildung und somit auch den Lehrenden in der hochschulischen Lehramtsbildung also eine entscheidende Bedeutung zu.
In der Forschung zur Lehramtsbildung für nachhaltige Entwicklung sind fünf Cluster zu erkennen. Diese sind (I) die Gestaltung von Lernumgebungen, (II) Lernendenmerkmale, (III) die Messung von Lernergebnissen, (IV) die Förderung von System- bzw. Strukturwandel sowie (V) die Entwicklung von Visionen für das Feld. Unter (II) Lernendenmerkmalen kann hier auch die Forschung zu Lehramtsbildner:innen gefasst werden, da diese sowohl die Rolle der Lehrenden als auch der Lernenden (im Sinne einer andauernden Professionalisierung) einnehmen. Um eine Implementierung von BNE in der Lehramtsbildung weiter umzusetzen, sind der Aufbau förderlicher und der Abbau hemmender institutioneller und individueller Faktoren notwendige Bedingungen.
Die vorliegende Arbeit setzt auf der individuellen Ebene der Lehramtsbildner:innen an. Um passende Maßnahmen ergreifen zu können gilt es, diese Gruppe besser zu verstehen. Hier sind vor allem ihr subjektives Verständnis von und ihre Perspektiven auf Nachhaltigkeit und BNE relevant. Entsprechend lautet die übergreifende Forschungsfrage dieser Arbeit „Welches Verständnis haben Lehrende in der Lehramtsbildung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)?“, welche im Rahmen der kumulativen Dissertation in vier Artikeln bearbeitet wurde.
Zunächst wurde im Rahmen eines Systematic Literature Review der Forschungsstand zu BNE-Verständnissen Lehrender in der Lehramtsbildung bibliographisch und inhaltsanalytisch erschlossen (Artikel 1). Darauf aufbauend wurden zwei Studien zur Erhebung Subjektiver Theorien Lehrender in der Lehramtsbildung durchgeführt. Beide Studien wurden je zu Beginn eines konkreten BNE-Implementierungsprozesses an einem Lehrstuhl (Universität Leipzig, Artikel 2) bzw. Institut (Universität Augsburg, Artikel 3) umgesetzt. An der Universität Leipzig wurde der Implementierungsprozess zudem durch die Doktorandin koordiniert und der Projektbeginn (Bestandsaufnahme) analytisch autoethnographisch reflektiert (Artikel 4).
In der übergreifenden Diskussion werden Thesen gebildet, welche zentrale Ergebnisse kondensieren: Für Lehrende in der Lehramtsbildung deutet sich ein eher instrumentelles BNE-Verständnis an, das in Bezug auf mögliche Herausforderungen einer BNE-Implementierung im Hochschulkontext diskutiert wird. Überdies wird eine Prägung des BNE-Verständnisses und der je eingenommenen Rollen in der Lehre durch institutionelle Rahmenbedingungen sowie die disziplinäre Verortung der Lehrenden angenommen. Zuletzt wird das Spannungsfeld zwischen den überwiegend positiven Haltungen gegenüber BNE und einer eher vereinzelten Umsetzung und Implementierung diskutiert. Die Ergebnisse tragen dazu bei, die Gruppe der Lehrenden in der Lehramtsbildung besser kennenzulernen. Auf Basis der Ergebnisse können sie als entscheidende Akteur:innen in Lehre und Lehrentwicklung mit ihren spezifischen Eigenschaften besser eingebunden und konkreter unterstützt werden.