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Angebots-Nutzungs-Interaktionen und Lernprozesse auf dem Lernort Bauernhof
(Universität Vechta, 2026-04-01) Beyer, Lena; Flath, Martina Prof. Dr.; Lindau, Anne-Kathrin Prof. Dr.
Es ist von Bedeutung, Menschen zur Partizipation an der Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung weltweit zu befähigen und das nachhaltige Denken und Handeln im globalen Rahmen zu fördern. Dies kann durch die Begegnung mit außerschulischen Lernorten im Rahmen von handlungsorientierten Lernangeboten gefördert werden. Landwirtschaftliche Betriebe spielen als außerschulische Lernorte eine wichtige Rolle, da sie entscheidend für eine nachhaltige Entwicklung sind. Diese Arbeit legt ihren Fokus auf die Untersuchung von Angebots-Nutzungs-Interaktionen und Lernprozessen auf der kognitiven und emotionalen Ebene und der Handlungsebene auf dem Lernort Bauernhof und auf deren Gestaltung. Zu diesem Zweck wurde eine Fallstudie auf dem Lernort Bauernhof - einem landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieb mit Milchvieh und Schweinemast - durchgeführt. Das untersuchte Lernangebot besteht aus einer Hoferkundung sowie einer schulischen Vor- und Nachbereitung. Es zielt darauf, dass die Schüler:innen am Beispiel der Milchproduktion einen Einblick in die Landwirtschaft am Beispiel der Milchproduktion erhalten. In der empirischen Studie wurde untersucht, welche Angebots-Nutzungs-Interaktionen am Lernort ablaufen und wie dabei gelernt wird. Es wurden mehrere Erkundungen von Schüler:innen der fünften und sechsten Klasse begleitet. Kern der empirischen Studie bildet eine teilnehmende Beobachtung. Diese Methode erlaubt es, die Angebots-Nutzungs-Interaktionen und Verarbeitungsprozesse in actu zu erheben. Ergänzend kam eine schriftliche Befragung zum Einsatz. Die Angebots-Nutzungs-Interaktionen wurden mit einer zusammenfassenden Inhaltsanalyse ausgewertet. Theoriebasiert wurde zudem ein Kategoriensystem entwickelt, um die kognitiven Strukturen, die emotionalen Konzepte und die Handlungskonzepte zu rekonstruieren. Die theoretischen Erkenntnisse bilden den Ausgangspunkt einer Optimierung des untersuchten Lernangebots. Im Sinne des „Design-Based Research“-Ansatzes wird die Analyse von Lernprozessen mit der Gestaltung von Lernangeboten verknüpft. Um die Gestaltung von Lernangeboten zur Gewinnung von Erkenntnissen und die Erkenntnisse für die Gestaltung zu nutzen, wird ein Zyklus von Phasen der Gestaltung, Erhebung, Auswertung und Theoriebildung iterativ durchlaufen. Der Lernort und das Lernangebot wurden anhand von Kriterien charakterisiert, um Optimierungsbedarfe identifizieren und Optimierungsansätze entwickeln zu können und darauf aufbauend das Lernangebot weiterzuentwickeln. Auf Basis der Zyklen konnten typische Sequenzen von Angebots-Nutzungs-Interaktionen, inneren Verarbeitungsprozessen und Lernprozessen beschrieben und der Aufbau von kognitiven Strukturen, emotionalen Konzepten und Handlungskonzepten konnte rekonstruiert werden. Zudem war es möglich, besondere Charakteristika der Angebots-Nutzungs-Interaktionen und Lernprozesse am Lernort Bauernhof herauszuarbeiten. Aufbauend auf den Erkenntnissen wurden Gestaltungselemente und -empfehlungen zur Gestaltung von Lernangeboten entwickelt.
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How healthcare professionals overcome distance when collaborating with smart robots
(Universität Vechta, 2025-06-09) Niehaus, Florian; Schank , Christoph; Schiavone, Francesco
Smart robotic systems continue to make their way from industrial contexts to social applications. That shift necessitates further insights into interactions between human teams/team members and smart robots. These interactions have different patterns than interactions in strictly human teams. This study examines surgical teams and their interactions with the endoscopic surgical system (ESS) ‘da Vinci’ as a concrete implementation case. Its focus is the growing distance between team members upon introduction of the ESS robot. We follow a qualitative approach, based on semi-structured expert interviews with nine physicians of diverse fields of expertise and levels of experience with the ESS robot. Our findings show that surgeries with da Vinci bring about certain improvements as well as obstacles. Those can be grouped into physical, visual and coordinative dimensions. The main obstacles seem to be increased physical and mental distance between the ‘concertmaster role’ (i.e., the surgeon) and ‘ensemble roles’ (i.e., the rest of the surgery team). Surgery teams overcome these by applying visual and informational cues. We strengthen existing literature concerning the established physical distance and add the notion of mental distance in ESS-assisted surgeries. We suggest that surgery teams overcome physical and mental distance through visual and informational cues. Furthermore, we find that certain roles within a team get enriched, trimmed, or redesigned. Developers can utilize our findings to improve ESS robots. Medical and general management staff can use our findings for the improvement of team composition and governance, as well as process optimization and coordination, especially in human-robot teams.
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Using the arts in social work education for short- term European mobility: evaluating student experiences on an Erasmus+ blended intensive program
(Universität Vechta, 2025-02-16) Frampton, Magnus; Schiller, Ulene; Parker, Jonathan; Hartogh, Theo; Arlinghaus, Gertrud Antonia; Fry, Alex ; Autio, Kirsi; Ndhlovu, G. Nokukhanya
European higher education exchange has been reinvigorated by financial support for shorter student mobility phases, with the new Erasmus+ blended intensive programmes (BIPs) combining virtual and physical mobility. Such formats have obvious advantages in social work education, with compact programmes of workshops, agency visits, and cultural activities promoting personal development in richly intercultural settings. The natural focus on experiential learning during such exchanges suggests pedagogies utilizing creative methods. This paper offers qualitative research on students’ experiences during music and dance-based BIP workshops. Thematic analysis was applied to participants’ comments from a written questionnaire and group interview session. Three thematic clusters were identified: (i) positive experience, play, and learning; (ii) communication, togetherness, trust, and relationships; and (iii) skill acquisition, professional development, and personal growth. Taking these together, and highlighting the first, it is argued that such an approach facilitates possibilities for more emotion/feeling-based learning about oneself, communication processes, and collective relationship-building. More specifically, the BIP format is shown to be temporally and spatially ideal for playing, thereby facilitating students’ willingness to learn by experimenting. The results are discussed with reference to play theorists such as Huizinga, Caillois, and Winnicott, suggesting that theorizing ‘playing’ offers potential for future research on arts-based social work education.