Coding gender? Zur Triade der digitalen Vergeschlechtlichung

dc.contributor.advisorStein-Redent, Rita
dc.contributor.authorDill, Katja
dc.contributor.refereeFranken, Lina
dc.date.accessioned2025-10-29T10:40:18Z
dc.date.available2025-10-29T10:40:18Z
dc.description.abstractIm Rahmen der Digitalisierung nimmt die Diskussion über die Verfestigung von Ungleichheitsbedingungen eine neue Dimension an. Als bedeutende neue Aspekte sind der allgegenwärtige Einsatz von Technologien und die Beteiligung von (nicht)menschlichen – posthumanen – Akteur:innen an Prozessen der Inklusion und Exklusion hervorzuheben. Die kumulative Promotion möchte hier ansetzen und entlang der Schlüsselfrage, inwiefern Technologien Geschlechter- und Machtverhältnisse reproduzieren, dazu anregen auch posthumanistische Ansätze an der Schnittstelle von Sozialwissenschaft und Informatik zu integrieren und trans- und interdisziplinäre Übersetzungsarbeit zu fördern. Hierfür wird einer agentiell-realistischen Onto-Epistemologie nachgegangen, um das Zusammenspiel (nicht)menschlicher Interaktionen herauszustellen. Nach einem posthumanistischen Verständnis wirken auch Technologien als nicht-menschliche Akteur:innen auf das Gesellschaftliche und somit auch auf normative Zuschreibungen rund um das intersektionale Verständnis von Geschlecht. Die vorliegende Rahmenschrift stellt verschiedene eingereichte Beiträge für die Dissertation vor, die insbesondere die digitalen Einschreibeweisen geschlechtsbezogener Ungleichheitsordnungen präsentieren und verortet sie in dem theoretischen Ansatz der Triade zur digitalen Vergeschlechtlichung. Das Modell zeigt unter der soziotechnischen Verstricktheit von Macht- und Ungleichheitbedingungen drei Knotenpunkte: Gendering – Androzentristische Technikgestaltung – Situierte Daten für digitale Vergeschlechtchungsprozesse an, die nicht separat voneinander betrachtet werden können und die soziotechnische Ko-Konstitution von gender sowie die entsprechende gesamtgesellschaftliche Verantwortung an dieser herausstellen.de
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/21.11106/660
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.23660/voado-580
dc.language.isode
dc.publisherUniversität Vechtade_DE
dc.rights.urihttps://voado.uni-vechta.de/page/Rechte_20170412de_DE
dc.subjectDigitale Diskriminierungde
dc.subjectAlgorithmische Ungleichheitde
dc.subjectGender Biasde
dc.subjectPersonalwesende
dc.subjectPosthumanismusde
dc.subjectSubjektivierungde
dc.subjectIntersektionale Theoriede
dc.subjectSoziotechnikde
dc.subjectAgentieller Realismusde
dc.subjectKünstliche Intelligenzde
dc.subjectAutomatisierte Auswahlverfahrende
dc.subjectDiversityde
dc.subject.ddc300 Sozialwissenschaften::300 Sozialwissenschaften, Soziologiede
dc.titleCoding gender? Zur Triade der digitalen Vergeschlechtlichungde
dc.typeDoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2025-06-30
dcterms.mediumapplication/pdf
thesis.leveldoctor
ubve.dnb.pnrDill, Katja; 1236041291
ubve.dnb.pnrStein-Redent, Rita; 107029182X
ubve.dnb.pnrFranken, Lina; 136526705
ubve.organisationseinheitFakultät I:Soziologie

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