Janßen, WiebkeWiebkeJanßenVölschow, YvetteYvetteVölschow2026-02-172026-02-172026https://hdl.handle.net/21.11106/71010.23660/voado-630Bei einem nach wie vor großen Dunkelfeld steigen die Fallzahlen im Bereich Partnerschaftsgewalt seit Jahren stetig an. Entgegen einem oft propagierten Bild ländlicher Idylle, findet Gewalt im sozialen Nahbereich in allen Regionen statt. In ländlichen Räumen ergeben sich für die Bekämpfung und Prävention von Partnergewalt allerdings ganz eigene Hürden und auch Potentiale. Mit diesen wurde sich bereits vor zehn Jahren in einer Studie (Völschow, 2014; Völschow & Janßen, 2020, 2016, 2015) beschäftigt. Dabei stellte sich vor allem der hohe Bekanntheitsgrad der Bevölkerung untereinander mit seinen ganz eigenen Auswirkungen auf Partnerschaftsgewalt heraus. In dem vorliegenden Beitrag stellen die Autorinnen eine aktuelle Follow-up-Befragung zu dem damaligen Forschungsprojekt vor und zeigen die zentralen Ergebnisse aus Interviews mit Mitarbeiterinnen aus Beratungsstellen bei Partnerschaftsgewalt auf. Das Augenmerk liegt dabei auf der aktuellen Situation der hohen Partnerschaftsgewaltzahlen und potentieller Auswirkungen auf diese durch die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre, wie die Pandemie, Kriegs- und Fluchtgeschehnisse.deVOADo NutzungsbedingungenPartnerschaftsgewaltPartnergewaltHäusliche GewaltLändlicher RaumPräventionFemizidGewaltforschungQualitative SozialforschungSozialwissenschaften::300 Sozialwissenschaften, Soziologie::300 SozialwissenschaftenAktuelle Befunde zu Gewalt in Partnerschaften und ihrer Vorbeugung in ländlichen RegionenworkingPaper