Wir (und) die Anderen. Zugehörigkeitsbemühungen junger Männer mit Migrationshintergrund und Delinquenzerfahrung im ländlich geprägten Raum.

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dc.contributor.advisor Völschow, Yvette Prof. Dr.
dc.contributor.author Janßen, Wiebke
dc.date.accessioned 2016-11-08T11:24:32Z
dc.date.available 2016-11-08T11:24:32Z
dc.date.issued 2016
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/21.11106/55
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.23660/voado-2
dc.description.abstract Das Empfinden von Zugehörigkeit gilt als Grundbedürfnis des Menschen. Heimat- und Wir-Gefühle erfüllen diesen Wunsch. In Verbindung mit Anderen zu sein und als Mitglied einer Gemeinschaft anerkannt zu werden, hat eine identitätsstiftende Wirkung, scheint den eigenen Wert und Lebenssinn zu bestätigen. Aspekte von Fremdheit und Anderssein in der Biographie einer Person können die Erfüllung dieses Grundbedürfnisses nach Zugehörigkeit jedoch in Frage stellen. Davon in besonderem Maße betroffen sind sowohl Personen, die in irgendeiner Weise als delinquent oder zumindest deviant in Erscheinung treten, als auch Personen, die aufgrund von Zuwanderungserfahrungen von der Mehrheitsgesellschaft als anders und fremd erlebt werden. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Perspektive junger Männer, die beide Attribute erfüllen. Sie haben einen Migrationshintergrund und Delinquenzerfahrung und werden zuweilen mit dem Etikett der Nicht-Zugehörigkeit oder in der heutigen Zeit gerne auch mit dem Stempel nicht-integrierbar konfrontiert. Aufgrund des besonders ausgeprägten Gemeinschaftssinns, der ländlichen Räumen eigen ist, wurde die Untersuchung bewusst in einer solchen Region durchgeführt und geht u.a. der Frage nach, ob und inwiefern sich die jungen Männer mit Migrationshintergrund in einer so stark geschlossenen sozialen Umgebung zugehörig fühlen. Die subjektive Wahrnehmung derjenigen nachvollziehbar zu machen, über die viel gesprochen und denen von außen oftmals zugeschrieben wird, integrationsunwillig zu sein, ist ein Ziel der Untersuchung. Mittels eines explorativen, qualitativen Methodendesigns, das eine system-theoretisch fundierte Auswertung umfasst, wird dieses Ziel verfolgt und so ein Einblick in die Perspektive junger Männer mit Migrationshintergrund und Delinquenzerfahrung im ländlichen Raum gewonnen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Vechta de_DE
dc.rights.uri https://voado.uni-vechta.de/page/Rechte_20170412 de_DE
dc.subject Zugehörigkeit de_DE
dc.subject Migration de_DE
dc.subject Migrationshintergrund de_DE
dc.subject Delinquenz de_DE
dc.subject Heimat de_DE
dc.subject Wir-Gefühl de_DE
dc.subject Integration de_DE
dc.subject.ddc DDC Sachgruppen::300 - Sozialwissenschaften::300 - Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie de_DE
dc.title Wir (und) die Anderen. Zugehörigkeitsbemühungen junger Männer mit Migrationshintergrund und Delinquenzerfahrung im ländlich geprägten Raum. de_DE
dc.type Thesis en
dcterms.dateAccepted 2015-11-10
dcterms.medium application/pdf de_DE
voado.organisationseinheit Department I:Soziale Arbeit de_DE
thesis.level doctor de_DE
dc.contributor.referee Rappe-Giesecke, Kornelia Prof. Dr.


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