Virtualisierte Fernlehre in gestalterischen Fachbereichen

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dc.contributor.advisor Park, June H., Prof. Dr.
dc.contributor.author Lanig, Andreas
dc.date.accessioned 2020-01-13T08:45:55Z
dc.date.available 2020-01-13T08:45:55Z
dc.date.issued 2019-12-12
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/21.11106/216
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.23660/voado-151
dc.description.abstract Der Diskurs der Designdidaktik in virtuellen Lehrkontexten ist einerseits aufgespannt zwischen einer traditionellen Auffassung einer Atelierausbildung, die über das Lehrhandeln geprägt ist und die eigene Lehr- und Lernerfahrung in virtuellen Kontexten nachempfindet. Auf der anderen Seite ist der Diskurs der virtuellen Fernlehre geprägt von einer kleinteiligen Modularisierung, die über die „Verschulung“ die humanistisch gedachte Entwicklung der „Gestalterpersönlichkeit“ zu wenig würdigt. Deshalb diskutiere ich die historischen Diskurspositionen, um die epistemischen Überzeugungen heutiger Hochschullehrer erklärbar zu machen. In einem zweiten Diskussionsstrang werden theoretische Konzepte des schöpferischen Prozesses aufgearbeitet und diskutiert. Dies hat den Hintergrund, diesen Lern- und Entwicklungsprozess als Zentrum einer didaktischen Modellierung zu begreifen. Über die deduktiven Näherungen an den designdidaktischen Diskurs entstehen sensibilisierende Konzepte für die narrativen Interviews. Da das Phänomen der Virtualisierung historisch neu ist, wird es über den Forschungsstil der „Grounded Theory“ untersucht: Die Konzeptbildung zeichnet die gestalterische Entwicklung im Studienverlauf nach. Dabei sind die Lernbiografien die Basis für eine qualitative Inhaltsanalyse. Über die drei Studienjahre hinweg entstehen Schlüsselkategorien, die zu einer Handlungstheorie verdichtet werden. Über die Theorie des schöpferischen Prozesses als solchen zeigt die Studie Parallelitäten auf: Der gestalterische Entwicklungsprozess ist traditionell als Designlernen im Atelier gedacht. Er findet aber in dieser Form auch ohne das klassische Präsenzstudium statt. Die gestalterischen Entscheidungskompetenzen entstehen indessen über andere Entwicklungsphasen. Spannungen, Barrieren und Krisen zeichnen sich in Fallvergleichen ab, liegen jedoch aufgrund der Studienform auf unterschiedlichen Ebenen. Das hat Konsequenzen für das designdidaktische Lehrhandeln. Diese Konsequenzen werden im „Memorandum für die Konzeption gestalterischer Fernstudiengänge“ abgeleitet. Darin werden die in dieser Arbeit eröffneten Diskursstränge zu einer Synthese vereint. Der Anspruch ist ein designdidaktisches Konzept, das die Theorien schöpferischer Prozesse einerseits wie auch die mediendidaktischen Kontexte einer entwicklungszentrierten Designpädagogik würdigt. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Vechta de_DE
dc.rights.uri https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/ de_DE
dc.subject Digitalisierung der Lehre de_DE
dc.subject schöpferischer Prozess de_DE
dc.subject Taxonomie der Designpädagogik de_DE
dc.subject Empirie zum Lehrhandeln de_DE
dc.subject.ddc Designpädagogik de_DE
dc.subject.ddc schöpferischer Prozess de_DE
dc.subject.ddc Selbststudium de_DE
dc.subject.ddc Erwachsenenenbildung de_DE
dc.subject.ddc Mediendidaktik de_DE
dc.subject.ddc Hochschuldidaktik de_DE
dc.title Virtualisierte Fernlehre in gestalterischen Fachbereichen de_DE
dc.type DoctoralThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2019-12-11
dcterms.medium application/pdf de_DE
ubve.organisationseinheit Fakultät III:Designpädagogik de_DE
thesis.level doctor de_DE
dc.contributor.referee Schulmeister, Rolf, Prof. Dr.


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