Migration von hoch qualifizierten Arbeitskräften in ländliche Räume - Untersuchung der Aushandlungsprozesse und der Geschlechterverhältnisse bei der Wanderungsentscheidung von Paaren

Zur Kurzanzeige

dc.contributor.advisor Schumacher, Kim Philip Prof. Dr.
dc.contributor.author Klichowicz, Robert
dc.date.accessioned 2018-05-04T08:16:57Z
dc.date.available 2018-05-04T08:16:57Z
dc.date.issued 2018
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/21.11106/130
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.23660/voado-69
dc.description.abstract Die vorliegende Arbeit ist ein Schnittpunkt geografischer Migrations- und Genderforschung. Das übergeordnete Ziel ist es, den Aushandlungsprozess von Paaren im Rahmen einer Migrationsentscheidung im Kontext eines Arbeitsplatzwechsels einer beruflich hoch qualifizierten Person näher zu beleuchten. Die Arbeit stützt sich hauptsächlich auf das Wanderungsmodell von Kalter (1997) bei dem der Wanderungsprozess in die drei Phasen Wanderungsgedanke, Wanderungsplan und die tatsächliche Wanderung unterteilt wird. Es dienen zehn narrative Interviews von fünf Paaren als Ergebnisgrundlage. Die Interviews wurden angelehnt an Schützes (1983) Narrationsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass teilweise schon vor den ersten Wanderungsgedanken Aushandlungen zwischen den Paarpersonen erfolgten, die anschließend den Prozess der Migrationsentscheidung beeinflussen. Alle Paare folgten einer unterschiedlichen Strategie zur Entscheidungsfindung. Ausgleichzahlungen für die benachteiligte Paarperson, den tied mover, wurde auch für die vorliegende Studie als Faktum festgestellt. Im Haushalt lebende Kinder erleichterten den Entscheidungsprozess für die Paarpersonen sowie die Affinität zu ländlichen Räumen. Die Wahrnehmung und die Auseinandersetzung der Paare mit dem potenziellen ländlichen Zuwanderungsraum waren unterschiedlich. Eine kleinräumige Differenzierung erfolgte nicht. In den Aushandlungsprozessen waren größtenteils egalitäre sowie patriarchalische Muster gleichermaßen vorhanden. Die patriarchalischen Geschlechterverhältnisse existieren überwiegend aufgrund der höheren Wertigkeit der Berufe der hoch qualifizierten Paarperson. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Vechta de_DE
dc.rights.uri https://voado.uni-vechta.de/page/Rechte_20170412 de_DE
dc.subject Migration de_DE
dc.subject Wanderungsprozesse de_DE
dc.subject ländliche Räume de_DE
dc.subject Hochqualifizierte de_DE
dc.subject Gender de_DE
dc.subject Paare de_DE
dc.subject Aushandlung de_DE
dc.subject qualitative Methoden de_DE
dc.subject.ddc DDC Sachgruppen::300 - Sozialwissenschaften::300 - Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie de_DE
dc.subject.ddc DDC Sachgruppen::910 - Geografie, Reisen de_DE
dc.title Migration von hoch qualifizierten Arbeitskräften in ländliche Räume - Untersuchung der Aushandlungsprozesse und der Geschlechterverhältnisse bei der Wanderungsentscheidung von Paaren de_DE
dc.type Thesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2016-09-28
dcterms.medium application/pdf de_DE
ubve.organisationseinheit Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten de_DE
thesis.level doctor de_DE
dc.contributor.referee Glorius, Birgit Prof. Dr.
ubve.dnb.pnr Klichowicz, Robert; 115709743X
ubve.dnb.pnr Schumacher, Kim Philip; 132553058
ubve.dnb.pnr Glorius, Birgit; 124148875


Dateien zu dieser Ressource

Das Dokument erscheint in:

Zur Kurzanzeige

Lizenz:

Für diese Publikation gelten die Standard-Nutzungsbedingungen.