RegierungsSpielRäume

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dc.contributor.advisor Kutscher, Nadia Prof. Dr.
dc.contributor.author Farrenberg, Dominik
dc.date.accessioned 2018-02-27T09:54:34Z
dc.date.available 2018-02-27T09:54:34Z
dc.date.issued 2018
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/21.11106/120
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.23660/voado-60
dc.description.abstract Die Dissertationsschrift von Dominik Farrenberg nimmt - am Beispiel der Frühpädagogik - Ordnungsbildungen und Regierungsweisen in pädagogischen Kontexten empirisch in den Blick. In einer Ethnographie in zwei Kindertageseinrichtungen wird anhand einer Vielzahl ethnographischer Szenen erstens herausgearbeitet, wie spezifische Akteur_innen über ihre Teilnahme an einer pädagogisch-institutionell wie generational geordneten Praxis als ‚Kindergartenkinder‘ hervorgebracht werden. Zweitens wird analysiert, in welcher Weise diese Herstellung mit machtvollen Regierungsweisen einhergeht, welche die als Kindergartenkind adressierten und positionierten Akteur_innen disziplinierend, normierend und normalisierend ordnen sowie zugleich - qua spezifischer Selbst- und Herrschaftstechnologien - die Produktion eines spezifischen Selbst ermöglichen. Die Studie nimmt dabei eine Forschungsperspektive und Erkenntniseinstellung ein, die im Verständnis einer ‚regierungstheoretisch informierten Praxeologie‘ Ethnographie als eine Forschungsstrategie begreift, welche auf das performative wie diskursive, ordnungsbildende Vollzugsmoment der Praxis abzielt. In einer detailreichen Spurensuche lässt die Studie hinterfragbar werden, was bezogen auf Frühpädagogik und Kindertageseinrichtungen gemeinhin als selbstverständlich angenommen wird. Insbesondere wird systematisch aufgezeigt, wie generationale, pädagogisch-institutionelle und auch kinderkulturelle Ordnungsbildungen Möglichkeits- und Bedingungsräume - RegierungsSpielRäume - dafür bereitstellen, dass spezifische Akteur_innen zu Kindergartenkindern werden. So werden Praktiken der Adressierung, die Bedeutung der örtlich-territorialen Strukturen in der Kindertageseinrichtung und die Akteur_innen kollektivierenden Rituale ebenso analysiert wie die immer schon generational geordnete Begegnung von Kinder- und Erwachsenenkörpern. Des Weiteren geraten Ordnungen des Spielens, Praktiken des Ausweisens von Entwicklung im Kontext frühkindlicher Bildungsdokumentation und das Verstrickt-Sein der Akteur_innen in teilweise konfligierende Zugehörigkeitskonstellationen ebenso in den Blick wie das regierende Zusammenspiel aus Ordnungsbildungen und Regeln insgesamt. de_DE
dc.language.iso de
dc.publisher Universität Vechta de_DE
dc.rights.uri https://voado.uni-vechta.de/page/Rechte_20170412 de_DE
dc.subject Frühpädagogik de_DE
dc.subject Praktiken de_DE
dc.subject Kindergartenkind de_DE
dc.subject Ethnographie de_DE
dc.subject Erziehungswissenschaft de_DE
dc.subject Kindheitsforschung de_DE
dc.subject Generationalität de_DE
dc.subject Wissensordnungen de_DE
dc.subject Michel Foucault de_DE
dc.subject Performativität de_DE
dc.subject Regierungsweisen de_DE
dc.subject Spielen de_DE
dc.subject Körper de_DE
dc.subject Raum de_DE
dc.subject Entwicklung de_DE
dc.subject Sozialpädagogik de_DE
dc.subject Adressierung de_DE
dc.subject Ordnungsbildungen de_DE
dc.subject.ddc DDC Sachgruppen::300 - Sozialwissenschaften de_DE
dc.title RegierungsSpielRäume de_DE
dc.title.alternative Eine Ethnographie über Praktiken der Herstellung des Kindergartenkindes de_DE
dc.type DoctoralThesis de_DE
dcterms.medium application/pdf en
ubve.organisationseinheit Fakultät I:Soziale Arbeit de_DE
thesis.level doctor de-DE
dc.contributor.referee Kessl, Fabian Prof. Dr.
ubve.dnb.pnr Farrenberg, Domink; 1095510851
ubve.dnb.pnr Kutscher, Nadia; 1053987331
ubve.dnb.pnr Kessl, Fabian; 130428191


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